Derzeit gibt es kein klares Verständnis oder eine Definition des Begriffs BIM. Bedeutet es 3D-Modelle, ist es ein Werkzeug, ist es ein Prozess, ist es eine Methode oder ist es ein Geschäftsmodell? Die Fragen sind vielfältig und dies spiegelt sich in mehreren Definitionen wider, die in der Bauindustrie zu finden sind. Die aktuelle Antwort ist, dass das Konzept von BIM ein wenig von allem umfasst. Der Zweck dieses Leitfadens ist es, einige Antworten darauf zu geben, wie man mit der Herausforderung der schnell voranschreitenden Digitalisierung in der Bauindustrie umgehen kann. In diesem Leitfaden geht es darum, was wir jetzt tun können, um Architekten, Projekten, Partnern und unseren Kunden, die in einer sich schnell entwickelnden digitalen Umgebung arbeiten, einen Mehrwert zu bieten: Wie können Architekten ihre IT-Fähigkeiten verbessern und ihre traditionell visuelle, geometriebasierte Kommunikationsform um alphanumerische Daten erweitern, die mit BIM-Modellen und Datenobjekten/Gebäudeteilen verknüpft sind?
Der Leitfaden soll Ratschläge geben, wie man mit Herausforderungen umgeht, die entstehen, wenn ein Projekt mit BIM entworfen werden soll, und ein Beispiel dafür geben, was bei der Arbeit mit 3D-Software und BIM-bezogenen Prozessen als etablierte Praxis angesehen werden kann.
ACE ist der Ansicht, dass es von Nutzen ist, einen gemeinsamen Pool von BIM-Begriffen und -Technologien einzurichten; Das bedeutet ein offenes CDE und offene Plattformen für den Datenaustausch statt proprietärer Lösungen. Wir sind uns nicht einig, dass Technologie Transformation diktieren oder disruptive Hypothesen auf die Bauindustrie und darüber hinaus zwingen sollte. ACE unterstützt die Prämisse, dass Leitlinien auf der Grundlage von Erfahrungen und Erkenntnissen aus realen Projekten in der Praxis verwurzelt sind.
Der Leitfaden wurde von Peter Hyttel-Sørensen mit Unterstützung der ACE BIM Work Group verfasst.
Verfasser: ACE– Datum/ 2019
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